Aquarium von Cattolica: Ein futuristisches Projekt aus den Dreißigerjahren,
ex „Colonia Marina“, ein Gebäudekomplex von
sieben Einheiten, der wie eine Schiffsflotte, die in jedem Augenblick
in See stechen kann, angelegt wurde. Im Juni 2000 wurde er in
das aktuelle Aquarium , oder besser gesagt, den Seepark umgewandelt,
einen so genannten „Behälter“ für kulturelle
und bildende Unterhaltung. Das Aquarium erstreckt sich über
110 000 Quadratmeter. Es bietet frei zugängliche Grünanlagen,
Relax Areale, Strand, Restaurants Bar, Kinderunterhaltung, Aufführungen
und Ausstellungen. Schwerpunkt des Aquariums sind die 47 Schaubecken
mit über 3000 Exemplaren der Welt der Meere, 400 verschiedene
Arten unterteilt zwischen Fischen und Wirbellosen Tieren aus
dem Mittelmeer und aus tropischen Gewässern; das große
Bassin der Haifische und unter den Neuheiten dieses Jahres,
die Ausstellung - die Geschichte der Navi – mit historischen
Bildern und Fotos. Der Rundgang beginnt dann an Bord eines Abgrundfahrstuhls.
Es geht ab in die virtuellen Untiefen der Gewässer, bis
zu 3 200 m unter den Meeresspiegel, bis nach Geopolis, wo sich
die Unterwasserlaboratorien befinden. All das, sorgt für
die Aufmerksamkeit aller Anwesenden. Um die Geheimnisse der
Ozeane kennen zu lernen, braucht man nur am „Oceano Invisibile“
(unsichtbaren Ozean) teilzunehmen, ein 3D Film mit spektakulären
Bildern die einem erlauben die unendlich kleinen Lebewesen,
das Plankton, die Basis der Nahrungskette der Meere, zu entdecken.
Die Reise geht weiter mit der Begegnung der Haifische in Ihrem
Ausstellungsraum: sie beginnt mit der Nachbildung eines riesigen
Kiefers (durch den man hindurch gehen kann), eines Haies der
Vorgeschichte, der vor 65 Millionen von Jahren gelebt hat. Der
Clou ist das Haifischbassin im ehemaligen Speisesaal der „Colonia“:
im Inneren des Admiralsschiffs haben die Architekten ein rundes
Aquarium von 700 Tausend Litern erschaffen, in dem 12 Exemplare
von Stier-, Weißflossen-, Ammen- und Port Jackson Haien
umher schwimmen. Weiter geht’s nach Acquapolis, zur Erkundung
der Flora und Fauna der See. Am Ende des Rundgangs, ein Erlebnis
das fest in Erinnerung der Kinder (aber auch der Erwachsenen)
bleiben wird: ein Tastbecken, ja Fische zum anfassen, d.h. streicheln
oder besser gesagt Fische zum berühren. Mehr als 20 Exemplare
von „Trigonen“, Rochen und Seeadlern (keine Vögel),
die sich nähern um zu spielen.