Mondaino liegt etwa 15 km von Cattolica entfernt. Der Name MONS
DAMARUM- MONTE DAINO- MONDAINO hat sich in den Zeiten ständig
aus dem Begriff „daino“/Damhirsch entwickelt; diese
Tiere gab es früher zahlreich in den Wäldern dieser
Gegend. Ursprünglich als Etruskersiedlung bekannt, Volksstamm
der sich, nachdem er die Umbrer vertrieben hatte, auch nach
Norden in die Po ebene ausbreitete, ist Mondaino vor allem durch
die Zeit der Römer bekannt geworden. Damals feierte man
den dort stehenden Tempel, der der Göttin der Jagd Diana
gewidmet war. Im Mittelalter war auch Mondaino in den ständigen
Streit der Adelshäuser Montefeltro und Malatesta verwickelt.
1289 verbündete es sich mit anderen Burgen der Umgebung
gegen Urbino und schwörte den Rittern Malatesta von der
Küste Treue.1393 unterschrieb Carlo Malatesta einen Friedensvertrag
mit Antonio Montefeltro, 1459 trafen sich Sigismondo Pandolfo
Malatesta und Federico II von Montefeltro in der Nähe des
vom Hl. Franciskus gegründeten Klosters auf dem Hügel
Formosino. 1462 waren diese Anstrengungen den Frieden zu sichern
in Vergessenheit geraten und Federico eroberte Mondaino um es
der Kirche zu schenken. Bis 1797 war das Städtchen daher
Eigentum des Kirchenstaats bis es in die Zisalpinische Republik
Napoleons integriert wurde und ab dem 11. September 1860, Tag
an dem die piemontesischen Truppen bei Cattolica und Mondaino
in das Papstgebiet der Marken eindrangen um sich mit Garibaldi
zusammenzutun, zu dem Italienischen Reich gehörte.